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Deutschlands schönste Pressemitteilungen
Spargelfälschern auf der Spur
Die Spargeldatenbank des Bundesamts für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit ermöglicht den Herkunftsnachweis von Spargel Die Spargelsaison in Deutschland hat begonnen und viele Verbraucher freuen sich, wieder frisch gestochenen Spargel kaufen zu können. Viele bevorzugen Spargel aus einem bestimmten Anbaugebiet und tatsächlich kann Spargel je nach Herkunft unterschiedliche Eigenschaften besitzen. Manche Anbaugebiete besitzen einen besonders guten Ruf und so lassen sich mit bestimmten Herkunftsbezeichnungen entsprechend höhere Preise am Markt erzielen. Da sich die Preise einheimischen und südosteuropäischen Spargels deutlich unterscheiden, gibt es immer wieder Fälle, in denen Spargel falsch gekennzeichnet und damit der Verbraucher getäuscht wird. Durch ein spezielles Verfahren, die Isotopen-Analyse, können die Lebensmittelkontrolleure der Bundesländer zukünftig die Verbraucher vor solchen Praktiken schützen. Durch eine Analyse der natürlichen chemischen Zusammensetzung des Spargels ist mit dieser Methode ein Nachweis der Herkunftsregion möglich. Die Nachweismethode Unterschiedliche Isotope kommen in verschiedenen Regionen unterschiedlich häufig vor. Da Pflanzen während ihres Wachstums nur die Isotope aufnehmen können, die sie im Boden vorfinden, trägt jede Pflanze gewissermaßen einen Isotopen-Fingerabdruck ihrer Herkunft: Je nach Region, in der die Pflanze gewachsen ist, finden Lebensmittelkontrolleure Unterschiede in der Isotopensignatur. Atome desselben chemischen Elements mit unterschiedlicher Neutronenanzahl und damit auch unterschiedlicher Masse, nennt man Isotope. Jedes Atom besteht aus einem Atomkern mit ungeladenen Neutronen, positiv geladenen Protonen und der Atomhülle mit den negativ geladenen Elektronen. Die Neutronen haben keinen Einfluss auf die chemischen Eigenschaften, bestimmen aber, zusammen mit der Anzahl der Protonen, die Masse des Kerns. Diesen Unterschied in der Masse kann man mit der Isotopen-Analyse messen. Die Spargeldatenbank Um die tatsächliche Herkunft einer Probe zu ermitteln, muss das typische Isotopenmuster der Region bekannt sein. Entscheidend für eine verlässliche Isotopenanalyse sind also bereits vorliegende Werte aus Referenzmessungen. Eine Datenbank mit Referenzproben ist die Grundlage für eine korrekte Zuordnung von Spargelproben zu bestimmten Herkunftsregionen. Daher hat das Bundesamt für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit im März 2002 begonnen, eine Spargeldatenbank aufzubauen, in die die Messungen der Landesbehörden eingehen. In dieser Datenbank sind nicht nur Messergebnisse der heimischen Spargelanbaugebiete enthalten, sondern auch Referenzproben ausländischer Anbaugebiete, aus denen Spargel nach Deutschland importiert wird. Die Datenbank befindet sich noch im Aufbau. Sobald dem BVL genügend Datensätze vorliegend, wird mit Hilfe der Datenbank eine zweifelsfreie gerichtsfeste Unterscheidung von einheimischem und ausländischem Spargel möglich sein. Die Datenbank wird auch danach weiter geführt, um Schwankungen zu erfassen, die durch Wetter oder Änderungen im Anbau auftreten können. Weitere Informationen zu diesem Thema im Internet unter: http://www.laves.niedersachsen.de/master/C4467246_L20
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Neuer Schutz für die längste Praline der Welt - DUREX King Size bietet mehr Platz für die Großen
Für wirklich große Männer gibt es jetzt DUREX King Size. Das neue XXL-Kondom vom weltgrößten Hersteller ist allen Anforderungen gewachsen. Denn laut einer aktuellen Studie von DUREX und dem Magazin Men´s Health finden 18 % aller Männer, dass Standardkondome zu klein sind. Platzangst kommt bei DUREX King Size gar nicht erst auf. Das Kondom ist mit 215 mm Länge und 57 mm Breite das Größte seiner Art.
Auch wenn die Penisgröße für Frauen wahrscheinlich keine große Rolle spielt und gute Liebhaber andere Qualitäten haben: Ein Hauch von Unsicherheit begleitet bei einigen Männern das Thema. Selbstvertrauen bei der Liebe bietet DUREX King Size, denn mit diesem Schutz kann man sich getrost wie ein König fühlen. Auch ohne darüber zu sprechen wird der Partnerin gezeigt, was sie an ihm hat.
Schlechte Zeiten brechen jedoch für Kondom-Verweigerer an. Die Ausrede, alle Gummis seien für seinen besten Freund zu klein, zieht nicht mehr. Mit DUREX King Size haben Frauen nun die besseren Argumente in der Hand.
DUREX King Size überzeugt durch die einzigartige anatomische ?Easy-on„-Passform. Das Kondom sorgt am Rollrand mit einer Breite von 57 mm für leichtes Anlegen und Abrollen, wird entlang des Schafts für einen sicheren Sitz noch etwas schmaler und wölbt sich schließlich zur Spitze hin mit 63 mm wie maßgeschneidert aus. Damit ist DUREX King Size rund 20 % größer als Standardkondome.
Selbstverständlich bietet DUREX King Size die bewährt hohe DUREX Markenqualität. Jedes Kondom ist einzeln elektronisch getestet und DLF-geprüft. Außerdem sind die Kondome europaweit CE-zertifiziert. Erhältlich ist DUREX King Size als praktischer 10er Pack im Handel und in Apotheken für 8,79 Euro oder direkt im Durex Online-Shop unter www.durexstore.com/de.
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[alexander] Newsletter
Eure Geduld wurde ganz schön lange auf die Probe gestellt. Am kommenden Montag hat das Warten aber endlich sein Ende: Alexanders brandneue Single "All (I Ever Want)/Alles" kommt in die Läden! Was es sonst noch gibt? Hier die News:
1. Die neue Single kommt: "All (I Ever Want)/Alles" von Alexander feat. Sabrina Weckerlin 2. Neue Fotos - Check die Galerie! 3. Alexander feat. Sabrina Weckerlin bei "The Dome 33" 4. Alexander im Fernsehen - Alle TV-Termine im Überblick 5. Alexander bei der BRAVO Supershow - Jetzt Tickets sichern! 6. Angels for Alex - Alexanders Fanclub feiert Jubiläum +++++++++++
1. Die neue Single kommt: "All (I Ever Want)/Alles" von Alexander feat. Sabrina Weckerlin
Am Montag ist es so weit: Alexanders neue Single "All (I Ever Want)/Alles" wird veröffentlicht. Zusammen mit Sabrina Weckerlin, der hochtalentierten Studentin der Joop van den Ende Academy hat Alexander den Titelsong zum neuen Musical "3 Musketiere" aufgenommen: Eine Ballade, die ganz, ganz tief unter die Haut geht.
Neben der normalen Maxi-Single wird es zum allerersten Mal von Alexander ein besonders cooles Digi-Pack geben! Das Digi-Pack hat nicht nur ein anderes Cover, sondern enthält neben der normalen Single noch eine Autogrammkarte und eine extra Fotogalerie! Beide Versionen sind ab Montag, den 7. März im Handel erhältlich. Das genaue Tracklisting der beiden Singles gibt's unter www.alexander-klaws.de!
Auch das Video zu dem Song ist etwas ganz Besonderes: Im wunderschönen, bitterkalten Prag haben Alexander und Sabrina das Video gedreht. Freu dich auf ein spannendes Video mit aufwendigen Kostümen, spannenden Fechtkämpfen, bewegender Liebesszenen und hinreißender Musik. Wo du das Video sehen kannst? Natürlich auf VIVA und MTV2Pop, ab Freitag, den 4. März auf www.alexander-klaws.de und auch auf der Single wird es das Video in der englischen und deutschen Version geben!
2. Neue Fotos - Check die Galerie!
Wirf einen Blick hinter die Kulissen von Alexanders Videodreh zu "All (I Ever Want)", erleb Alexander beim Popcorn-Fotoshooting und sieh dir Bilder vom Meet&Greet mit Alexanders offiziellen Fanclub an! Wir haben auf www.alexander-klaws.de wieder mal viele schöne neue Bilder in die Galerie gestellt. Das musst du dir ansehen . . .
3. Alexander feat. Sabrina Weckerlin bei "The Dome 33"
"Die größte Chartparty Europas" - und Alexander ist mittendrin! Zusammen mit Sabrina Weckerlin wird er am kommenden Sonntag, den 6. März bei "The Dome 33" zu sehen sein und die neue Single "All (I Ever Want)/Alles" performen. Aufgezeichnet wurde das Event am 25. Februar in Salzburg. Neben Alexander präsentieren viele bekannte Stars ihre Songs. Näheres dazu auf www.thedome.de .
Die weiteren TV-Termine findet ihr wie immer in unserer Übersicht . . .
4. Alexander im Fernsehen - Alle TV-Termine im Überblick
05.03. Top of the Pops RTL 17.45 Uhr 06.03. The Dome RTL II 15.55 Uhr 08.03. Punkt 6 RTL 06.00 Uhr 08.03. Punkt 9 RTL 09.00 Uhr 08.03. VIVA - 17 VIVA 17.00 Uhr 08.03. GIGA NBC 13.03. The Dome VIVA 17.00 Uhr 13.03. Melodien für Millionen ZDF 20.15 Uhr 16.03. OSGAR MDR 20.15 Uhr 20.03. The Dome RTL II 25.03. The Dome VIVA 14.00 Uhr 27.03. Toggo SuperRTL 02.04. Schulfernsehen WDR 08.30 Uhr 08.04. Traumhotel ARD 20.15 Uhr 08.04. Traumhotel ORF II 20.15 Uhr 09.04. Bravo Super Show RTL 16.45 Uhr 09.04. Frühlingsfest der Volksmusik ARD 20.15 Uhr 08.05. Muttertagsgala ZDF 02.07. Musikantendampfer ARD 20.15 Uhr
5. Alexander bei der BRAVO Supershow - Jetzt Tickets sichern!!
Hannover ist der heißeste Platz Deutschlands - zumindest am 19. März 2005. Denn dann geht in der Hannover TUI Arena die BRAVO Supershow in eine neue Runde und feiert mit jeder Menge Live-Acts die ultimative Party. Mit dabei: Alexander, Sarah Connor, Silbermond, Yvonne Catterfeld, Ana Johnsson, Mia Aegerter und viele weitere Stars! Du willst auch mit dabei sein? Überhaupt kein Problem! Unter www.eventim.de kannst du dir ab sofort deine Karte für die BRAVO Supershow 2005 sichern: http://www.alexander-klaws.de/tickets_bss2005.php
6. Angels for Alex - Alexanders Fanclub feiert Jubiläum
Vor ziemlich genau einem Jahr haben sich Alexanders Engel zum Fanclub zusammengeschlossen, um ihrem Star noch näher sein zu können. Was das genau bedeutet? Das bedeutet ein Jahr Kontakt mit ganz vielen anderen Alexander-Fans, die Möglichkeit Alexander bei einem Meet&Greet in kleinem Rahmen kennen zu lernen und vieles, vieles mehr! Das wird mit einer großen Jubiläumsparty des Angels for Alex-Fanclub am 7. März gefeiert. Zusätzlich gibt es zu diesem besonderen Anlass eine Sondersendung im Internetradio. Mehr Infos dazu unter www.angelsforalex.de
Das war's für heute! Bald wieder mehr . . . Liebe Grüße, Eure Elli S. (!) vom Alexander-Team!
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Urologinnen setzen neue Schwerpunkte
Etwa 150 Expertinnen aus ganz Deutschland treffen sich auf ihrem 3. Workshop zum wissenschaftlichen Gedankenaustausch in Potsdam
Potsdam. Sexualität, Stuhlinkontinenz und Hormontherapie nach einer Prostatektomie - drei von insgesamt 24 Referaten, die im Mittelpunkt des 3. Workshops der Urologinnen stehen. Rund 150 Medizinerinnen aus dem gesamten Bundesgebiet treffen sich vom 11. bis 12. März in Potsdam zum Erfahrungs- und Meinungsaustausch. Ziel der Tagung ist, unterschiedliche Themen anzureißen und zu diskutieren. Dabei werden sowohl urologisch-fachliche Komplexe, zum Beispiel aus der Uro-Onkologie und der Uro-Gynäkologie, als auch angrenzende Themenfelder, etwa aus der Psychotherapie und aus dem Qualitätsmanagement, besprochen. Abgerundet wird das Programm durch gesundheitspolitische und frauenspezifische Problemstellungen.
Mit der Genderforschung steht erstmals ein Thema auf der Tagesordnung, das in dieser Form noch nicht auf einem Urologen-Kongress behandelt wurde. In diesem Zusammenhang stellt die Fakultätsfrauenbeauftragte der Medizinischen Fakultät Professor Dr. Ulrike Zwergel von der Universität des Saarlandes und Mitorganisatorin des Symposiums, die aktuellen Ergebnisse ihrer Studie „Frau und Karriere“ vor. Die Deutschen Urologinnen treffen sich bereits zum dritten Mal, um gemeinsam aktuelle Entwicklungen auf ihrem Fachgebiet zu beleuchten. „Auf diesem Meeting arbeiten wir themenspezifisch, beschäftigen uns aber gleichzeitig mit Randgebieten“, sagt Dr. Margit Fisch. „Wichtig für viele junge Urologinnen ist auch die Möglichkeit der Kontaktaufnahme zu anderen, insbesondere auch etablierten Medizinerinnen, was bei großen urologischen Veranstaltungen häufig zu kurz kommt. Das macht Mut und motiviert.“ Der Frauenanteil in der Urologie ist im Vergleich zu anderen medizinischen Fachrichtungen mit 8,5 Prozent nach wie vor sehr gering (Chirurgie 13,3 %, HNO 28 %, Orthopädie 11,9 %). Die Urologinnen sind damit im Ärztinnen-Ranking deutlich unterrepräsentiert. Gerade deshalb ist für die Urologinnen der jährliche Workshop ein wichtiges Ereignis.
Organisatorinnen des Treffens: P.D. Dr. Margit Fisch (Hamburg) Prof. Dr. Daniela Schultz Lampel (Villingen-Schwenningen) Prof. Dr. Ulrike Zwergel (Homburg/Saar)
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VIOLET TULIP, DIE COLORSTROLOGY-FARBE DES JAHRES 2005, BRINGT UNS ERHOLUNG UND SPIRITUALITÄT
Colorstrology ist eine Verbindung von Astrologie, Numerologie und FarbSpiritualität
NEW YORK – 11. Januar 2005 – Unsere Zukunft wird nicht nur von den Sternen, sondern auch von den Farben beeinflusst. Davon geht zumindest Michele Bernhardt, weltweit bekanntes Medium, Heilerin und Autorin aus. Sie entwickelte die so genannte Colorstrology, in der Elemente aus Astrologie und Numerologie mit der Spiritualität von Farben vereint werden. Jetzt hat Michele Bernhardt erstmals die Farbe eines ganzen Jahres vorhergesehen: Violet Tulip (Pantone 16-3823) ist die Colorstrology-Farbe des Jahres 2005. 2005 steht laut Michele Bernhard unter spirituellen und heilenden Vorzeichen. Der Jahresanfang wird von starken weltpolitischen, bildungsbezogenen, religiösen und sportlichen Einflüssen geprägt. Frieden, Gleichgewicht und Zusammenarbeit sind auf allen Beziehungsebenen die bestimmenden Elemente und zugleich die größten Herausforderungen in 2005. Mit der Farbe Violet Tulip können wir über unsere Unterschiede hinweg sehen und Trennungsgefühle überwinden. Die Farbe erhöht die Toleranz und hilft dabei, Ängste, unvorhergesehene Ereignisse und Konfliktsituationen mit Verständnis und Mitgefühl zu meistern. Der Strahl des Violetten umhüllt die Menschheit mit einer Aura der Liebe: Menschen werden Vorurteile und Verbitterungen überwinden. Alte Wunden werden heilen. Die Farb-Schwingungen, die von Violet Tulip ausgehen, können die Seele stärken und den Geist beflügeln. Durch sie sind Menschen empfänglicher für neue Ideen und können sich mit dem universellen Geist der Menschheit verbinden. Menschen streben danach, in Harmonie zusammenzuarbeiten. Auf dem Weg zu persönlichem Frieden und Balance für die Welt hilft Violet Tulip, Visionen und Perspektiven zu erweitern. “In diesem Jahr haben wir die Fähigkeit zu heilen, zu vereinen und Schwierigkeiten zu überwinden“, sagt Michele Bernhardt. „Wenn wir die Farbe Violet Tulip tragen, zur Meditation nutzen oder uns einfach nur mit ihr umgeben, geht von ihr eine ungeheure Kraft aus. Sie hilft uns dabei, Pläne zu verwirklichen, Lebensziele zu erreichen und unseren Gemeinschaftssinn wieder aufleben zu lassen.“ Weitere Informationen über Colorstrology finden Sie unter www.colorstrology.com.
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Winterpause im OTTER-ZENTRUM
"Gerade noch einmal mit einem Blauen Auge davongekommen", so resümiert Claus Reuther, Leiter des OTTER-ZENTRUMs in Hankensbüttel, das Ergebnis der Saison 2004, die am 30. November endet. Zwar erfreue sich das Naturerlebniszentrum in der Heidmark nach wie vor großer Beliebtheit. Doch das schlechte Wetter insbesondere der ersten Jahreshälfte und die allgemeine wirtschaftliche Lage habe dem sonst von fast 100.000 Gästen besuchten OTTER-ZENTRUM einen Besucherrückgang von rund 10 % beschert. Damit sind natürlich auch erhebliche finanzielle Einbußen verbunden, die den Träger des OTTER-ZENTRUMs, die Aktion Fischotterschutz e.V. besonders schmerzen, zumal der gemeinnützige Verein das Zentrum seit 1988 ohne staatliche Subventionen betreibt.
Dennoch blicken Claus Reuther und sein Team optimistisch der Saison 2005 entgegen. Am 1. Februar wird das OTTER-ZENTRUM seine Tore wieder für die Gäste öffnen. Besondere Attraktion zum Saisonstart sind alljährlich die weißen Hermeline, die wenige Wochen später beginnen werden, ihr braunes Sommerfell anzulegen. Nachwuchs wird in Form junger Otterhunde erwartet, von denen ein oder zwei zum Saisonbeginn ihr Domizil im OTTER-ZENTRUM beziehen sollen. Ein völlig neu gestalteter Lebensraum Sumpf mit einer Gruppe verspielter Iltisse soll ab Sommer 2005 die Gäste des Zentrums erfreuen.
Die Eintrittspreise und Öffnungszeiten werden unverändert bleiben. Zusätzlich zu den täglich im 15-minütigen Turnus stattfindenden Schaufütterungen erwarten die Gäste des OTTER-ZENTRUMs 2005 wiederum mehr als 60 Sonderveranstaltungen. Doch zunächst einmal heißt es dort jetzt Renovierungsarbeiten durchzuführen, damit man sich seinen Gästen ab 1. Februar wieder von der besten Seite zeigen kann.
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Kuhsignale schärfen den Blick
Sehr geehrte Damen und Herren,
Wussten Sie, dass die Kühe mit den Landwirten reden? Zwar nicht in Worten, aber in vielen unmissverständlichen Andeutungen. Man muss sie nur erkennen. Die "Kuhflüsterer" Jan Hulsen und Joep Driessen führen zu diesem Thema Vorträge für Landwirte durch. Die Vortagsreihe Kuhsignale soll den Blick der Landwirte für seine Tiere schärfen und findet auch in Ihrer Gegend statt.
Kühe geben ständig Signale ab, aus denen wir zahlreiche Informationen über Gesundheit, Wohlbefinden und Leistungsfähigkeit ableiten können„, erklärt Tierarzt Jan Hulsen aus den Niederlanden. "Die Kunst eines guten Tierhalters besteht darin, diese Signale zu erkennen und darauf zu reagieren." Beobachten, Nachdenken und Reagieren ist die Grundlage dafür. Was sehe ich? Woher kommt das? Was bedeutet es? Ist die Umgebung der Kühe schlecht, ist die Kuh gestresst. Eine gestresste Kuh gibt keine Milch mehr. Deshalb ist es notwendig, den Tieren die bestmögliche Umgebung zur Verfügung zu stellen. Im lockeren Vorträgen bringen die beiden Tierärzte den Landwirten das Thema näher. Für die Zukunft sind weitere Workshops und Seminare Im Kuhstall geplant.
Ich möchte Sie herzlich zu der Veranstaltung am:
Montag 29.11.2004 um 19:30 Uhr Seehotel Sternberg am See J.-Dörwaldt-Allee 4 19406 Sternberg
einladen. Gerne ermöglichen wir Ihnen auch Interviews mit den Referenten.
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Neues Dresdner Stollenmädchen wird vorgestellt
Sehr geehrte Damen und Herren der Medien,
"Wer wird das neue Dresdner Stollenmädchen?" In der kommenden Woche wird das Geheimnis gelüftet. Traditionell Anfang November stellen die Bäcker und Konditoren des Schutzverbandes >=Dresdner Stollen„ e.V. und die Organisatoren des Dresdner Stollenfestes von der PR-Agentur Zastrow + Zastrow ein neues Dresdner Stollenmädchen vor. Der Name der inzwischen deutschlandweit zur Berühmtheit gewordenen Figur bleibt heute noch geheim. Aber eine sehr hübsche 20-jährige Blondine wird am Dienstag die Nachfolge des bisherigen Stollenmädchens Sindy Funk (19) antreten und ein Jahr lang den Dresdner Stollen, das Dresdner Bäcker- und Konditorenhandwerk und die Stadt Dresden überregional repräsentieren. Höhepunkt ihrer Amtszeit ist die Schirmherrschaft über das 11. Dresdner Stollenfest am 4. Dezember 2004.
Bitte reservieren Sie sich bereits heute folgenden Presse- und Fototermin:
Vorstellung des neuen Stollenmädchens Dienstag, 2. November, 11.00 Uhr Theaterplatz (vor der Semperoper) - Dresden
Das neue Stollenmädchen wird sich Ihnen im historischen Gewand (Stollenmädchenkleid) und mit dem überdimensionalen Riesenstollensiegel in den Händen präsentieren und zudem die ersten Stücke leckeren Christstollens an Schaulustige verteilen. Wir versprechen Ihnen einen wie immer ausdrucksstarken Fototermin mit einer sehr attraktiven und wortgewandten jungen Dresdnerin.
Wir freuen uns auf Ihr Kommen. Viele Grüße,
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Filderkraut will sich als Spezialität schützen lassen
Filder-Landwirte und Filderkrautverarbeiter gründen die Interessensgemeinschaft "Filderkraut"
Kurz nach dem Krautfest in Leinfelden-Echterdingen gründeten Erzeuger und Verarbeiter von Filderkraut die Interessengemeinschaft "Filderkraut", um ihre bekannte Bezeichnung als traditionelle Spezialität in das Europäische Register der geschützten geographischen Angaben eintragen zu lassen. Herr Jörg Kimmich, Filderkrautverarbeiter, wurde von den anwesenden Landwirten und Verarbeitern als Sprecher der Interessensgemeinschaft gewählt. "Nach Schwäbischen Maultaschen und Schwäbischen Spätzle wollen auch wir unsere bekannte Bezeichnung "Filderkraut" eintragen lassen," begründete heute Jörg Kimmich das gemeinsame Vorgehen von Filderkraut-Landwirten und Filderkraut-Verarbeitern, "denn unsere Kunden sollen wissen, wie und wo wir unser Filderkraut herstellen. Das ist für uns ein wichtiges Stück Verbraucherschutz und gleichzeitig eine Verpflichtung gegenüber unserer fünfhundertjährigen Tradition."
Das Filderkraut, ist bekannt für seinen besonderen Geschmack. "Das traditionelle Herstellungsverfahren, das zum großen Teil noch in Handarbeit erfolgt", erläutert Herr Fritz Schlecht, "und die besondere Bodenstruktur führt zu dem typisch milden Filderkraut. Die fruchtbare Filderebene wird seit Hunderten von Jahren für den Krautanbau genutzt. " Die lange Tradition des Krautanbaus auf den Fildern kann bis zur ersten urkundlichen Erwähnung im Lagerbuch des Klosters Salem im Jahr 1501 zurückgeführt werden. Seit dem haben die "Kraut-Landwirte" auf den Fildern für die Bekanntheit des Filderkrauts viel geleistet. "Wir wollen, das dort wo Filderkraut drauf steht, auch Filderkraut drin ist" fasst Jörg Kimmich die Bemühungen der Interessengemeinschaft zusammen. "Zunächst werden wir einen Antrag auf Eintragung nach der Geo-Verordnung VO (EWG) Nr. 2081/92 beim Deutschen Patent- und Markenamt in München stellen. Die Anmeldung bis zur erfolgreichen Eintragung in das EU-Register werden wir mit Unterstützung der Agrarmarketinggesellschaft von Baden-Württemberg (MBW) in den nächsten Wochen mit allen Erzeugern und Verarbeitern von Filderkraut erarbeiten."
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FORSTNACHRICHTEN AUS FINNLAND
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Finnischer Forstverein
FORSTNACHRICHTEN AUS FINNLAND
Themen in der WaldInfo:
+ Biodiversitätsprogramm für Südfinnlands Wälder kommt gut voran
+ Forstrat setzte Richtlinien für die Zukunft des Nationalen Waldprogramms
+ Gutachtergruppe nimmt Naturschutztätigkeit von Metsähallitus unter die Lupe
+ Metsähallitus: Umweltrichtlinien für die forstwirtschaftliche Praxis erneuert
+ NEU - Umweltbericht über Finnlands Wälder im Internet veröffentlicht
+ Ernennungen
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Biodiversitätsprogramm für Südfinnlands Wälder kommt gut voran
Für die Umsetzung des Biodiversitätsprogramms für die Wälder Südfinnlands (Metso) waren der Frühling und Sommer dieses Jahres eine betriebsame Zeit. Fast alle Teilprojekte des Programms sind angelaufen oder werden im Laufe des Jahres eingeleitet. Für die Versuchsprojekte zum freiwilligen Naturschutz im Rahmen vom Metso sind in diesem Jahr 1,4 Millionen Euro bereitgestellt worden. Der Hauptteil wird für Kompensationszahlungen an Landbesitzer benutzt. Die Auswahl der Schutzgebiete erfolgt anhand von naturschutzbiologischen Kriterien, die speziell für das Metso-Programm aufgestellt wurden.
Privatwalbesitzern im Vorgrund
Im Rahmen von Metso werden völlig neuartige Instrumente zum Gewährleisten der forstlichen Biodiversität ausprobiert, die auf freiwilliger Beteiligung von Waldbesitzern beruhen. Dabei handelt es sich um Kooperationsnetzwerke, die Ausschreibung von Naturschutzleistungen, das Verkaufen/Verpachten von Naturwerten sowie Naturwirtschaftsgebiete.
Die Kooperationsnetzwerke zielen darauf ab, in Zusammenarbeit von Waldbesitzern unterschiedliche Typen von Naturschutzgebieten einzurichten. Die Vorhaben sollen zugleich auch die soziale und ökonomische Nachhaltigkeit der Versuchsgebiete fördern.
Bei der Ausschreibung von Naturschutzleistungen werden die Pilotgebiete zum Zweck des Naturschutzes vom Staat entweder für 20 Jahre gepachtet oder ganz gekauft. Die dritte Alternative ist die Einrichtung eines privaten Waldschutzgebiets.
Verkauf/Verpachtung von Naturwerten. Das Verkaufen bzw. Verpachten von Naturwerten macht es Waldbesitzern möglich, ökologisch wertvolle Objekte in ihren Wäldern zu erhalten und zu pflegen und dafür ein Einkommen zu beziehen. Der Waldbesitzer kann eine solche Vereinbarung für eine befristete Zeit treffen und sich so die Tür für einen späteren Beschluss über anderweitige Nutzung des Waldgebiets offen halten.
Zusätzlich zu den bereits unter Schutz gestellten Schlüsselbiotopen in finnischen Wirtschaftswäldern wurde im vergangenen Jahr vom Ministerium für Land- und Forstwirtschaft und vom Umweltministerium eine Studie zur Einrichtungen zusätzlicher kleiner Naturschutzflächen innerhalb von Wirtschaftswäldern durchgeführt und im Dezember 2003 abgeschlossen. In diesen Naturwirtschaftsgebieten sollen die Restriktionen für Waldbau und Einschläge mit wachsender Entfernung zu unter Naturschutz stehenden Flächen gelockert werden, und der Landbesitzer soll für die Einschränkungen seiner Erntemöglichkeiten Kompensationszahlungen erhalten.
Zweck von Naturwirtschaftsgebieten ist es, u.a. Habitate von seltenen Tier- oder Pflanzenartigen zu schützen oder Standorte mit anderen Naturwerten zu repräsentieren wie etwa Balzgebiete des Auerhuhns (Tetrao urogallus.)
Staatswälder - Schutz, Renaturierung und Waldbau
Die Umsetzung des Metso-Aktionsprogramms ist auch bei dem für die staatlichen Wälder des Landes verantwortlichen Staatsforstbetrieb Metsähallitus gut angelaufen. Im Jahre 2003 hat Metsähallitus die Naturwerte in rund 160.000 Hektar staatlichen Wirtschaftswäldern in Südfinnland evaluiert, davon wurden 33.000 Hektar bei Ortsbegehungen inventarisiert. Die Ergebnisse werden im Laufe des Jahres 2004 analysiert. Basierend auf dem System für Naturressourcenplanung von Metsähallitus, wird bis Ende 2004 die Zahl und Standorte jener Wälder beschlossen, die aus der wirtschaftlichen Nutzung herausgenommen werden, womit dieses Metso-Projekt seinen Abschluss findet.
Metsähallitus hat 2003 auf 916 Hektar Wald- und 916 Hektar Moorland, die zum Gebiet des Metso-Programms für Südfinnland gehören, Renaturierungsmaßnahmen durchgeführt wie kontrolliertes Abbrennen und Zuschüttung von Moorentwässerungsgräben in Naturschutzgebieten. Die Renaturierungsmaßnahmen wurden mit geschäftlichen Einnahmen von Metsähallitus finanziert und von Fachkräften der Forstwirtschaftssparte von Metsähallitus durchgeführt. Aus den Geschäftserträgen von Metsähallitus werden auch weiterhin jährlich 1,2 Millionen Euro für Renaturierungszwecke aufgewendet.
Die Gesamtfläche der auf staatlichen Ländern befindlichen Renaturierungsobjekte wird auf über 30 000 Hektar geschätzt. Die Inventarisierung der Naturwerte in Naturschutzgebieten wird fortgesetzt, und die Kartierung der im Hinblick auf die biologischen Vielfalt in Wirtschaftswäldern wertvollen Objekte kommt noch in diesem Jahr zum Abschluss. Im Mai wurden für Metsähallitus neue Umweltrichtlinien fertig gestellt.
Forschung und Finanzierung
Das Biodiversitätsforschungsprogramm MOSSE wurde 2004 fortgesetzt. Zur Zeit werden die Möglichkeiten zur Gründung einer Waldschutzstiftung untersucht, mit deren Hilfe Schutzmaßnahmen zur Gewährleistung der Biodiversität in Finnlands Wäldern finanziert werden sollen.
Überwachung
Für die Überwachung der Umsetzung des Metso-Programms ist der Nationale Forstrat zuständig. Ihm gehören Repräsentanten des Ministeriums für Land- und Forstwirtschaft und des Umweltministeriums, aller bedeutender Organisationen des Forstsektors sowie einheimischer Umweltorganisationen an. Die Kriterien, auf denen das Monitoring des Programms und die Evaluierung seiner Auswirkungen beruhen, wurden vom Metso-Ausschuss ausgearbeitet.
METSO IN KÜRZE
Der überwiegende Teil der südfinnischen Wälder ist in privatem Besitz. Eine Folge ist, dass ein relativ geringer Anteil unter Schutz steht (europäisches Durchschnittsniveau) in südlichen Finnland. Bei den Wäldern Nordfinnlands hingegen handelt es sich hauptsächlich um Staatswälder, und die Waldschutzquote in Nordfinnland ist denn auch die höchste in ganz Europa.
Da für Finnlands Forstwirtschaft Kleinteiligkeit typisch ist -- die Hiebflächen haben im Schnitt eine Größe von nur 1-2 Hektar - , sucht man Wege, die seit den neunziger Jahren durch unterschiedliche Programme und das neue Waldgesetz in die Wege geleiteten Maßnahmen zur Erhaltung der biologischen Vielfalt durch die Förderung kleinflächiger Biodiversität zu ergänzen.
Im Oktober 2002 fasste die finnische Regierung über ein Biodiversitätsprogramm für die Wälder Südfinnlands - Metso - für die Jahre 2003-2007. Metso ist Bestandteil des Nationalen Finnischen Waldprogramms 2010 und besteht aus 17 Unterprogramme, darunter Pilotprojekte, mit denen neue, auf Freiwilligkeit der Waldbesitzer beruhende Instrumente zur Erhöhung der Biodiversität in den Wäldern Südfinnlands auf ihre Praxistauglichkeit getestet werden.
Mit den Pilotprojekten sollen unterschiedliche Methoden ausprobiert werden, zu einem günstigen Kosten-Nutz-Verhältnis die wertvollsten Naturobjekte entweder für eine befristete aus der wirtschaftlichen Nutzung herauszunehmen oder dauerhaft unter Schutz zu stellen (Qualität vor Quantität).
Die beteiligten Ministerien arbeiten bis 2006 eine Gesamtbeurteilung der ökologischen, sozialen und wirtschaftlichen Auswirkungen des Programms aus. Über die Fortsetzung von Metso wird 2007 beschlossen.
Forstrat setzte Richtlinien für die Zukunft des Nationalen Waldprogramms
Das Nationale Waldprogramm 2000-2010 wird auch in der zweiten Hälfte der Laufzeit des Programms gemäß den ursprünglichen Richtlinien fortgesetzt.
Der nationale Forstrat stellte im März 2004 fest, dass die tatsächliche Entwicklung in den ersten Jahren des Nationalen Waldprogramms recht gut den gesetzten Zielen entsprochen hat. U.a. die Investitionen und die Kapazität sowie der Export der Forstindustrie haben sich plangemäß entwickelt, wobei jedoch der Export der Holzindustrie hinter den Zielwerten zurückgeblieben ist. Auch bei den Investitionen in Waldbau und Waldverbesserung wurden, mit Ausnahme der Instandsetzungsdränagen, die Zielwerte erreicht. Die Beschäftigungslage hat sich besser entwickelt als im Nationalen Waldprogramm vorhergesagt - der Forstsektor beschäftigt derzeit rund 96 000 Personen.
Auch die Umsetzung des Biodiversitätsprogramms für die Wälder Südfinnlands (Metso) schreitet plangemäß voran.
Der nationale Forstrat empfahl, dass Finnland sich für die Realisierung einer gemeinsamen Forststrategie der EU einsetzt. Nach Ansicht des Forstrats wäre es für Finnland wichtig, dass in der Europäischen Kommission auch finnische Forstexperten vertreten sind.
Auch im staatlichen Haushalt für das laufende Jahr sind die geplanten Mittel für das Programm ungekürzt bereitgestellt worden, so Juha Korkeaoja, Minister für Land- und Forstwirtschaft und Vorsitzender des Nationaler Forstrats
Gutachtergruppe nimmt Naturschutztätigkeit von Metsähallitus unter die Lupe
Die Naturschutzaktivitäten des finnischen Staatsforstbetriebs Metsähallitus als Verwalter von Schutzgebieten sind Gegenstand einer internationalen Begutachtung. Das ausländische Gutachterteam arbeitet bei der Beurteilung mit dem Umweltministerium und u.a. dem WWF Finnland zusammen.
Das Gutachten soll vor allem Antwort auf die Frage geben, ob die Sorge für die Schutzgebiete in Finnland gut organisiert ist und ob die verfügbaren Ressourcen effizient genutzt werden. Ein weiterer Auftrag für die Gutachter ist es, Empfehlungen für die Verbesserung der Tätigkeit und des Monitorings zu geben. Außerdem sollen die gewonnenen Erfahrungen für die Entwicklung eines Bewertungsschemas genutzt werden, das sich für die Bedingungen in unterschiedlichen Ländern eignet - in dieser Hinsicht dient Metsähallitus quasi als Versuchsfeld. Zuvor sind bei entsprechenden Begutachtungen hauptsächlich einzelne Nationalparks evaluiert worden.
Von der Begutachtung erwartet man sich ein Resümee der Stärken und Schwächen der Arbeit von Metsähallitus sowie konkrete Verbesserungsvorschläge. Metsähallitus will die Ergebnisse für die Entwicklung seiner Verwaltung auf System-, Prozess- und Parkebene sowie für die Steuerung von Planung, Berichterstattung, Prioritätensetzung und Ressourcenverteilung nutzen. Auch erhofft man sich Hinweise darauf, wie sich durch gutes Management von Naturschutzgebieten mehr positive Publizität und Unterstützung von außen erreichen lässt. Der Bericht des Gutachterteams wird im Laufe dieses Jahres fertiggestellt.
Die Begutachtung stützt sich auf den Analyserahmen (»Analytic Framework«) der Weltnaturschutzunion IUCN und konzentriert sich auf die Leistungen, die Metsähallitus in seiner Funktion als Verwalter finnischer Naturschutzgebiete bringt: Wie gut wird das derzeitige System den Schutzzielen (Natur und Kulturerbe) und den Zielen der sozialen Nachhaltigkeit (z.B. kostenlose Bereitstellung von Einrichtungen für Freizeit- und Erholungsnutzung) gerecht. Auch Naturschutzgebiete anderer Träger werden in die Begutachtung einbezogen, ebenso die Vereinbarkeit anderer Formen der Waldnutzung mit dem Naturschutz.
Vorsitzender des Gutachterteams ist der Australier Brian Gilligan, Ex- Naturschutzdirektor der Parks New South Wales. Weitere Mitglieder sind der Spanier Antonio Fernandez de Tejada, der u.a. als Parkleiter auf den Kanarischen Inseln und als Sachverständiger in der Europäischen Kommission tätig gewesen ist, sowie der Engländer Nigel Dudley, dessen Beratungsfirma Equilibrium u.a. für den WWF und den IUCN gearbeitet hat. Als lokaler Experte gehört dem Team Forschungsleiter Heikki Toivonen vom Finnischen Umweltinstitut an. Vorsitzende der Steuerungsgruppe für das Gutachtenprojekt ist Timo Tanninen, Generalsekretär des WWF Finnland.
Zuletzt wurde die Pflege der finnischen Naturschutzgebiete 1994 einer Evaluierung unterzogen. Die von Metsähallitus verwalten Staatswälder machen ca. 25 % der finnischen Waldfläche aus. Davon steht rund die Hälfte in der einen oder anderen Form unter Schutz.
Metsähallitus: Umweltrichtlinien für die forstwirtschaftliche Praxis erneuert
Der finnische Staatsforstbetrieb Metsähallitus hat eine neue Fassung seiner Umweltrichtlinien für die Forstwirtschaft in staatlichen Wäldern veröffentlicht. Wichtige Ziele der Aktualisierung waren die Umsetzung neuer wissenschaftlicher Erkenntnis und eine bessere Abstimmung der forstwirtschaftlichen Maßnahmen in staatlichen Wäldern auf die Ziele des Biodiversitätsprogramm für die Wälder Südfinnlands (Metso). Die Richtlinien haben ihren Schwerpunkt auf der Gewährleistung der biologischen Vielfalt in bewirtschafteten Wäldern. Weitere zentrale Themen sind Landschaftspflege, Wildfragen und der Schutz von Gewässern und Boden.
Umweltmanager Kari Pelkonen von Metsähallitus: »Die aktualisierten Umweltrichtlinien sind von äußert großer Bedeutung für unsere praktische Tätigkeit. Rund 2000 Mitarbeiter und Forstunternehmer werden an Ausbildungen über die Umsetzung der Richtlinien in die alltägliche Praxis teilnehmen. Betroffen von den Richtlinien ist eine Gesamtfläche von nahezu 5 Millionen Hektar. Die neuen Anweisungen versetzen uns in die Lage, die Biodiversität in bewirtschafteten Wäldern besser als je zuvor zu gewährleisten. Gefährdete Arten, besonders solche, die auf moderndes Holz angewiesen sind, und auch die so genannten Altwaldspezis werden von den neuen Richtlinien profitieren,«.
Timo Tanninen, Generalsekretär des WWF Finnland: »Neben der Entwicklung eines ökologisch repräsentativen Schutzgebietsnetzes ist es auch wichtig, dass das Management von Wirtschaftswäldern besser als bisher mit den Zielen des Biodiversitätsschutzes harmoniert. Die neuen Umweltrichtlinien bieten Metsähallitus hervorragende Voraussetzungen für die Entwicklung ökologisch verantwortlicher Waldmanagements auf staatlichem Land.«
Die Erneuerung der Richtlinien war ein umfangreiches Projekt. Zu den Teilnehmern gehörte neben Mitarbeitern von Metsähallitus auch Harri Karjalainen, Forstdirektor des WWF Finnland. Wertvolle Beiträge leisteten zudem Wissenschafter mehrerer Universitäten sowie die Finnische Anstalt für Waldforschung METLA und das Finnische Umweltinstitut, die als Sachverständige die Texte der Richtlinien kommentierten.
NEU - Umweltbericht über Finnlands Wälder im Internet veröffentlicht
Der Umweltbericht informiert über die Umweltwirkungen der finnischen Forstwirtschaft, die eingesetzten Umweltmanagementsysteme sowie über die Methoden zur Verringerung der negativen und zur Erhöhung der positiven Umweltwirkungen.
Der Bericht schließt eine Reihe grafischer Darstellungen zum finnischen Forstsektor ein, die separat als PDF-Dateien herabgeladen werden können.
Der Bericht findet sich unter der Adresse: www.forest.fi/environmentalreport
Ernennungen
Dr. Hannu Raitio neuer Generaldirektor der Finnischen Anstalt für Waldforschung
Die finnische Regierung hat Dr. phil. Hannu Raitio (51) zum neuen Generaldirektor der Finnischen Anstalt für Waldforschung (METLA) ernannt. Raitio trat sein Amt am 1.5.2004 an. Aufgabe des Generaldirektors ist es, die Tätigkeit der Anstalt zu leiten, zu überwachen und zu entwickeln, und er ist verantwortlich für die Umsetzung der Ziele der Anstalt.
Dr. Raitio war seit 1976 in der Forschungsstation Parkano tätig gewesen, zuerst als Forscher und seit 1996 als Direktor der Station. Seinen Doktortitel erwarb Hannu Raitio 1990 an der Universität Oulu.
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